Natürliche Entwässerung

Natürliche Entwässerung

Wassereinlagerungen im Körper

Lass uns heute mal das Thema Wassereinlagerungen und Entwässerung etwas näher betrachten: Das beschäftigt uns Frauen (und manchmal auch Männer) immer wieder: aufgedunsen sein, schwere Beine, der Bauch wirkt prall – kurz: Wasseransammlungen im Körper. Klingt lästig, ist aber total normal. Ich erzähle dir mal, wie das passiert, warum unser Körper Wasser speichert und wie wir ihm sanft helfen können, sich wieder leicht zu fühlen.

Warum unser Körper Wasser speichert

Manchmal fragt man sich: „Warum eigentlich speichert mein Körper überhaupt Wasser?“ Die Gründe sind vielfältig – und oft ziemlich spannend:

1. Hormone spielen verrückt

Besonders vor der Periode oder in hormonellen Übergangsphasen beeinflussen Östrogen und Progesteron, wie viel Wasser unser Körper bindet.

Östrogen sorgt dafür, dass Flüssigkeit ins Gewebe gezogen wird – deshalb fühlen wir uns oft „aufgedunsen“.

Progesteron kann das Zusammenspiel mit Salz und Wasser beeinflussen, was sich ebenfalls auf unser Gewicht und unser Wohlbefinden auswirkt.

MeinTipp: Wenn du merkst, dass du zyklusbedingt Wasser einlagerst, hilft es, bewusst salzarm zu essen und abends mal leichte Spaziergänge zu machen.

2. Entzündungen im Körper

Chronische Entzündungen ziehen Wasser ins Gewebe, damit Zellen versorgt werden und Abfallstoffe abtransportiert werden können.

Ergebnis: leicht geschwollene Beine, Hände oder Gesicht.

3. Herz- und Nierenprobleme

Bei einer Herzschwäche pumpt das Herz das Blut nicht so effizient – Flüssigkeit staut sich in Beinen, Armen oder Bauch.

Auch die Nieren regulieren den Wasserhaushalt. Wenn sie nicht optimal arbeiten, bleibt Wasser zurück.

4. Salz & Ernährung

Zu viel Salz bindet Wasser – Pizza, Chips oder Fertigprodukte machen sich sofort bemerkbar.

5. Bewegungsmangel & Stress

Langes Sitzen am Schreibtisch während stundenlanger Telefonkonferenzen oder Stehen blockiert den Lymphfluss.

Und wenn dann noch Stress und Schlafmangel hinzukommen, erhöht sich meist noch das Cortisol und der Körper speichert Wasser „für schlechte Zeiten“.

Ich teile hier mal mit dir, was bei mir gut funktioniert:

Ernährung, die den Körper sanft entlastet

Weniger Salz, mehr Kräuter: Petersilie, Basilikum oder Koriander – ist lecker und zu zudem auch noch entwässernd.

Viel Gemüse und Obst: Gurken, Zucchini, Melone, Beeren. All das ist wasserreich und voller Ballaststoffe. Der Körper wird gut versorgt und nicht belastet.

Eiweiß in Maßen: Unterstützt zwar den  Stoffwechsel und die Muskeln, bindet aber auch Wasser – Ein gutes Mittelmaß ist hier wichtig.

Ausreichend trinken: Wasser & Kräutertees wie Brennnessel oder Löwenzahn helfen dem Körper, überschüssiges Wasser auszuscheiden.

Meine Morgenroutine: : Ich starte meinen Tag oft mit einem großen Glas warmes Wasser mit einem Spritzer Zitrone. Einfaches Ritual – und ich merke den Unterschied schon vorm Frühstück. Übrigens habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, den ersten Kaffee erst ca. eine Stunde nach dem Aufstehen zu trinken. Das Cortisol ist zwischen 30-90 Minuten nach dem Aufstehen noch sehr hoch. Wenn du dann gleich Kaffee trinkst, bekommst du einen (unnötigen) zusätzlichen Push.

Pflanzen & Supplements, die sanft helfen

Entwässerungskapseln sind meine kleinen Helferlein. Sie enthalten Pflanzen und Mineralstoffe, die den Körper unterstützen, ohne ihn zu überlasten:

 

Brennnessel – traditionell für den Wasserhaushalt

Spargelwurzel – sanft harntreibend

Birkenblätter – unterstützen den Abfluss von Flüssigkeit

Magnesium – Muskeln & Nerven lieben es

Mangan & Kupfer – für Stoffwechsel und Zellschutz

Man sollte sie natürlich nicht dauerhaft über Monate oder das ganze Jahr nehmen. Aber dennoch ist es wichtig, dass bei der Entwässerung mit Pflanzenextrakten auch ausreichend Mineralstoffe und/oder Spurenelemente supplementiert werden. So kann der Körper regenerieren, ohne dass man sich so ausgelaugt und schlapp fühlt.

 

Bewegung: Mehr Durchfluss für Wasser & Lymphe

Alles, was die Durchblutung anregt, tut dem Wasserhaushalt gut:

Spazierengehen – Bewegung an der frischen Luft tut wirklich gut.

Yoga & Stretching – besonders für Beine und Hüften

Schwimmen oder Aquafitness – sanft, aber effektiv

Mini-Workouts & Tanzen – macht Laune und bringt alles in Bewegung

Versuch das mal: Stell dir einen Timer, wenn du viel sitzt: jede Stunde 5 Minuten aufstehen, bewegen, strecken. Dein Körper wird es dir danken.

 

Was eher nachteilig wirkt und deinen Wasserhaushalt beeinträchtigt:

Zu viel Salz und stark verarbeitete Lebensmittel

Alkohol

Langes Sitzen oder Stehen ohne Pause

Stress & wenig Schlaf

 

Kurzes Fazit für ein leichtes Körpergefühl:

Leichte Ernährung, viel Gemüse, Kräuter, Wasser

Tägliche Bewegung, egal ob Spaziergang, Yoga oder Mini-Workout

Sanfte Nahrungsergänzung: Entwässerungskapseln mit Brennnessel, Spargelwurzel, Birkenblättern & Mineralstoffen

Genügend Schlaf, um Hormone & Stoffwechsel zu unterstützen

Stressabbau, z. B. Meditation, Tee am Abend, bewusstes Durchatmen

Das Schöne ist: Es geht nicht um strenge Regeln oder Verzicht, sondern um sanfte Unterstützung, damit dein Körper wieder in Balance kommt. Und ganz ehrlich: das Gefühl, wenn die Beine leichter sind, der Bauch flacher, das Wohlbefinden steigt – unbezahlbar! 

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